Ötztaler Grenzübergang wieder offen

Die Timmelsjoch Hochalpenstraße zählt zu den beliebtesten Ausflugsstraßen und verbindet das Ötztal auf dem Straßenweg mit Südtirol. Die Panoramaroute zieht sich in zwölf Kehren von Obergurgl auf das 2.509 m hoch gelegene Timmelsjoch und ist damit die höchste Passstraße Tirols.

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Die letzten Schneeflecken halten sich recht lange. Foto: Timmelsjoch/Iser

Jährlich werden auf dem hochalpinen Grenzübergang rund 80.000 Autos und fast ebenso viele Motorräder gezählt. Eine Frage, die sich Jahr für Jahr stellt ist die Freigabe für den Straßenverkehr. Müssen doch in manchen Jahren aufgrund eines schneereichen Winters hunderttausende Kubikmeter der weißen Winterpracht erst weggeschafft werden.

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Auf 2.509 Meter liegt das Timmelsjoch. Foto: Timmelsjoch Hochalpenstraßen AG

Seit 2. Juni 2010 ist die Timmelsjoch Hochalpenstraße wieder bis etwa Mitte Oktober geöffnet, täglich von 7 Uhr bis 20 Uhr. Nähere Infos unter: www.timmelsjoch.com

Manuel Ribis, Blogger aus Obergurgl, hat ein schönes Video zur diesjährigen Eröffnung gemacht.

Singend von Haus zu Haus im Ötztal für einen guten Zweck

Die Anklöpfler des Männergesangsvereins Gurgl sind seit einigen Jahren in der Adventszeit in Obergurgl und Hochgurgl unterwegs. Als Hirten verkleidet, gehen die Männer von Haus zu Haus und sammeln mit ihre Spiel und Gesang für einen guten Zweck. Zum Weihnachtsfest übergaben Walter Fender und Kassier Roman Grüner dem Einrichtungsleiter der Lebenshilfe Ötztal Bahnhof Hansjörg Welche einen Spendenscheck.

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Spendenübergabe an die Lebenshilfe Ötztal-Bahnhof.
Fotos: MGV Gurgl

Ötztaler Hotel setzt auf 100 Prozent erneuerbare Energie: Dafür gibt es den Umweltpreis

Gelebter Umweltschutz steht im Zentrum des Umweltpreises der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino, der in in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobt wurde. “Viele Menschen sind sich des Problems der Umweltverschmutzung bewusst. Doch viele ändern ihr Handeln nicht, weil sie meinen, dies sei nur ein Tropfen auf dem heißen Stein”, so der Tiroler Umweltreferent LHStv. Hannes Gschwentner.

Der Umbau des Ötztaler Hotels Crystal in Obergurgl stieß auf die wohlwollende Meinung der Jury. “Mit einem konsequenten Energiekonzept ist das Crystal das erste Hotel auf 2.000 m Seehöhe, das auf 100 Prozent erneuerbare Energie setzt und damit eine Vorreiterrolle für die Tourismusbetriebe einnimmt”, so Georg Schöpf, Geschäftsführer Liftgesellschaft Obergurgl. Er nahm den Preis für sein Unternehmen entgegen.

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Georg Schöpf (li.), Geschäftsführer Liftgesellschaft Obergurgl nahm den Preis vom Tiroler LHStv. Hannes Gschwentner entgegen.
Foto: Land Tirol/Reichkendler

1 Million Euro für umweltfreundliche Heizanlage
Die Vision der Obergurgler ist klar. “Unabhängig von fossilen Brennstoffen zu sein, insbesondere von Erdöl, die Investition in erneuerbare Energie, welche die Umwelt weniger belasten umd die herrliche Bergwelt Tirols für die Bewohner und Besucher zu erhalten”, liest es sich hier auf der Internetpräsenz des Hauses (mit Video). Ebenfalls ersichtlich die technischen Daten. 1 Million Euro kostete der Liftgesellschaft Obergurgl die Heizanlage mit fünf Erdwärmepumpen und 300 Quadratmeter Solarkollektoren.

Tiefbohrung mit 8.000 Meter
Um die Erdwärme für das Hotel zu nutzen, stand am Beginn eine Tiefbohrung mit 8.000 Meter an. 76 Erdsonden, jede Einzelne 120 Meter tief, sind beim Bau der Heizanlage ins Erdreich versenkt worden.  Der Aufwand rechnet sich, denn ein Hotel mit dieser Kubatur (40.000 Kubikmeter) hat einen Verbrauch von 90.000 Liter Heizöl. Die Wärme aus der Erde ist um einiges günstiger als Heizöl und andere Energieträger wie Pellets. Eine Anlage dieser Dimension amortisiert sich in 12 bis 14 Jahren.

Lebenswertes Tirol für die nächsten Generationen
Der Umweltpreis der alpinen Europaregionen ist Plattform für Strategien und Projekte, die zeigen, dass ein Leben und Wirtschaften mit der Natur möglich und sinnvoll ist. “Es liegt in unserer Verantwortung, zukünftigen Generationen ein lebenswertes Tirol und einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen”, meint der Südtiroler Umweltlandesrat Michl Laimer.

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Die Gewinner des ersten Umweltpreises der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino.
Foto: Land Tirol/Reichkendler

Österreichs Topkletterer gastierten im Ötztal

Das Weltcupteam des österreichischen Wettkletterverbandes (ÖWK) ließ die heurige Saison, wie bereits im Vorjahr, in der Region Obergurgl-Hochgurgl ausklingen. Elf Top-Athleten wie Angela Eiter, Johanna Ernst oder Kilian Fischhuber nutzten das angenehme Ambiente des Hotel Hochfirsts der Familie Fender in Obergurgl für ein Regenerationstrainingslager.

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Die heimische Kletterelite macht auch auf Skiern eine gute Figur.

Wellness und Skifahren
Nach einer anstrengenden Saison mit vielen Wettkämpfen standen Wellness und Skifahren statt Klettergurt und Magnesiumbeutel auf dem Programm.

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Österreichs Weltcupteam gastierte im Hotel Hochfirst der Familie Fender.
Karl Fender (li.) hieß die Ausnahmeathleten willkommen. Fotos: Wilhelm

Informationen für die nächste Saison
Zudem erhielten Österreichs Kletterstars wichtige Informationen für die nächste Saison betreffend Wettkämpfen, Training und Sponsoring. “Wir haben die Planung für die kommende Saison präsentiert, in der viele Neuerungen auf die Sportler zukommen”, so der Ötztaler Teamcoach Heiko Wilhelm.

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Anna Stöhr (Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin im Bouldern) mit Teamcoach Heiko Wilhelm.

Die Skiregion Ötztal landet ganz vorne im ADAC-Skigebiets-Test

Das Einsatzgebiet der Tester des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) erstreckt sich weit über das Überprüfen von Tunnelanlagen und Raststationen. Im Rahmen des ADAC-Skiguide werden jährlich die alpinen Skigebiete unter die Lupe genommen.

In der aktuellen Ausgabe 2010 belegt die Wintersportdestination Ötztal den zweiten Platz in der Königsdisziplin Alpin. „Es ist die Kombination aus kleinen Skigebieten bis hin zu den Großen in Sölden und Obergurgl-Hochgurgl, die das Skifahren im Ötztal ausmacht. Die Kategorie Ski Alpin interessiert den Großteil unserer Leser“, hebt Thomas Biersack, Chefredakteur des ADAC SkiGuide, den Stellenwert der Ötztaler Klassifizierung hervor. Bewertet wurden die Daten von insgesamt 1.500 alpinen Skiregionen.

Das Ötztal mit all seinen Skigebieten landete hinter der Region Zermatt. Hervorgehoben wurde in der Bewertung die Höhenlage der Skigebiete in Sölden und Obergurgl-Hochgurgl, der Abwechslungsreichtum in Sölden sowie die Schneesicherheit der Gletscherskigebiete. „Wir sind froh über die elementaren Gegebenheiten wie Höhe, Gletscher und natürliche Schneesicherheit im Ötztal und zu Recht stolz auf unsere Bergbahnen im Tal. Diese bauen mit ihrer hervorragenden Arbeit und unermüdlichen Investitionstätigkeit die Schneekompetenz laufend aus. Erst diese Kombination ermöglicht uns eine erfolgreiche Marktbearbeitung“, so Oliver Schwarz, Direktor Ötztal Tourismus zur Auszeichnung.

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Der Obergurgler Hotelier Lukas Scheiber (2.v.l.) und Oliver Schwarz, Direktor Ötztal Tourismus, nahmen die Auszeichnung für das Ötztal entgegen. Foto: ADAC

Freude bei den Bergbahnern
„Das ist eine schöne Auszeichnung für uns. Vor allem freut es uns, dass diese vom ADAC kommt, der ein Millionenpublikum erreicht“, so Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden. Für Lukas Scheiber, Marketingvorstand von Ötztal Tourismus und Gesellschafter der Liftgesellschaft Obergurgl, stellt die Auszeichnung eine Bestätigung der Investitionen der letzten Jahre dar. „Wir können nur mit Qualität punkten, das gilt sowohl für Obergurgl-Hochgurgl wie auch für Sölden. Das Ergebnis ist Auftrag, noch stärker zusammenzuarbeiten.“

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Tolles Skivergnügen im Ötztal vom Talanfang bis zum Ende, das bestätigen die Tester des ADAC-SkiGuide.
Foto: Ötztal Tourismus

“Die Seer” beim 120-Jahr-Jubiläum des Hotel Edelweiss & Gurgl

Zum 120jährigen Bestandsjubiläum des Hotel “Edelweiss & Gurgl” lud die Familie Scheiber zum Konzert mit der österreichischen Formation “Die Seer”. Die steirische Alpenrockband begeistert seit knapp 14 Jahren mit Liedern, die unter die Haut gehen und auf großes Publikumsinteresse stoßen. So auch in Obergurgl. In der als Konzertarena gestalteten Reithalle des Hotels fieberten hunderte Fans beim Konzert dem “Homatg’fühl” der Musiker mit.
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Die Seer beim Konzert in Obergurgl.

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Tolle Kulisse mit vielen Fans bei der 120-Jahr-Jubiläumsfeier.

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Die Obergurgler Hoteliersfamilie Scheiber mit der Band.
Fotos: Edelweiss & Gurgl

Kampfansage an Hannibal in Hochgurgl

Eine humoristische Anspielung auf die Alpenüberquerung durch den kathargischen Feldherrn Hannibal gibt es in diesem Winter auf dem Sessellift Richtung Wurmkogel auf 3.080 Meter zu sehen. Mittels eines überdimensionalen Plakats wirbt die Tuningfirma “Abt Sportsline” für ihre veredelten Karossen. Durch den Spruch “Sorry Hannibal” präsentieren sich die Tuner aus Deutschland mit ihren Produkten als “Der schnellste Weg über die Alpen”. Bildlich dargestellt wird das Ganze durch einem dem Automobil hinterherlaufenden “kathargischen” Elefanten.

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