Sölden goes Shiozawa-machi ….
oder kurz gesagt Tirol meets Nippon. Seit 25 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der Ötztaler Gemeinde und dem japanischen Ort. Von der Auswahl vor einem Vierteljahrhundert gut getroffen, da es sich bei beiden Gemeinden um Regionen mit Wintertourismus handelt.
Das Vierteljahrhundert Partnerschaft soll heuer entsprechend gefeiert werden. Den Anfang machen die Söhne Nippons die im April ins Ötztal kommen werden –> großer Festakt inklusive. Die Söldener Delegation wird sich dann nach der Wintersaison im Mai auf Japantournee begeben.
Sölden soll sauber sein …
SÖLDEN (mage). Den Kampf mit dreckigen Straßen im Winter will die Gemeinde aufnehmen. Bekannt sind die Klagen über das unschöne Ortsbild, hervorgerufen durch die verpflichtende Salzstreuung. Auch viele Touristiker sind genervt, dass sie den Dreck der Straße ins Haus getragen bekommen. Abhilfe schaffen soll ein neues “Wundersalz”, dass zwar den gleichen Effekt wie normales Streusalz innehat, aber weniger Schmutz verursachen soll.
Aufgrund der milden Temperaturen des Winters konnte die angekaufte Menge auf der Teststrecke bis jetzt noch keinem Vergleichstest unterzogen werden. Vielleicht können aber die Schneefälle der letzten Tagen dem Mittel helfen, endlich zum Einsatz zu kommen.
Vom Ötzidorf zum Sexydorf?
UMHAUSEN (mage). Das Thema der Internetadresse “www.oetzidorf.com”, die mehr mit nackten Freizügigkeiten aufwartete als mit kompakten historischen Freilichtartefakten des Ötzidorfs wurde nicht nur beim Umhausener Fasching behandelt (siehe Bild).
So wurde eines der Hinweisschilder für das Ötzidorf modifiziert und es enstand ein Wegweiser zum Sexydorf. Sind das also die neuen Ideen neue Gästeschichten anzuziehen??
Umhausen suchte die verlorenen Juwelen
UMHAUSEN (mage). Der spekatukuläre Fall eines deutschen Juweliers, dem vor wenigen Wochen nach einer “Gassi”-Runde mit seinem Hund Juwelen im Wert von einer Million Euro abhanden kamem, war Thema beim Fasching in Umhausen. Den bestens versteckten “Koffer” gewannen schließlich “Gärtner” und “Gärtnerin” Reinhard und Helga Kapferer. Die Übergabe erfolgte durch die originalgetreu ausstaffierten “Gendarmen” von der Umhausener “Pulisei”

“ORF-Reporter” Ferdl Falkner mit einem Vertreter der “Pulisei”.

Die weibliche Exekutive aus Umhausen.

Die aufgestellte “Exekutive” mit dem rollenden “Juwelenhund”.

Die Gewinner erhielten den wertvollen und ominösen Koffer voller Klunker überreicht.
Vermisst wird die wahre “Miss Ötztal”
LÄNGENFELD (mage). Zwar wurde gestern im Wirtshaus “Steirer Sepp” die Wahl zur “Miss Ötztal” abgehalten. Aus 12 Kandidatinnen hat die 17jährige Manuela Eberharter gewonnen. Einziges Manko: Sowohl die Siegerin als auch die restlichen Laufstegschönheiten verteilen sich wohnsitzmässig über Resttirol. Aus dem Ötztal stammte keine. Den einzigen Ansatz einer regionalen Verwurzelung hat dennoch die Gewinnerin, die Verwandte im Tal ihr Eigen nennt.
Interview mit dem neuen Tourismusdirektor von Sölden
Oliver Schwarz ist neuer Direktor des Ötztal Tourismus
(ots) Mit dem 39-jährigen Oliver Schwarz aus Sistrans lenkt ein Quereinsteiger ab 1. Mai 2007 Tirols nächtigungsstärksten Tourismusverband.
Aus insgesamt 69 Bewerbern für den Direktor-Posten von Ötztal Tourismus wurde der studierte Betriebswirt Mag. Oliver Schwarz ausgewählt. Schwarz leitete zuletzt das Denzel-Kundencenter Erdberg in Wien. Er trug dort die Gesamtverantwortung für das größte Mehrmarken-Autohaus Europas mit 100 Mio. Euro Umsatz und 275 Mitarbeitern. Schwarz ist verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt in Sistrans bei Innsbruck. Zum Wechsel bewogen den gebürtigen Innsbrucker die Rahmenbedingungen der Reisewirtschaft. „Der Tourismus ist eine Branche mit starken Wachstumsperspektiven. Die Möglichkeit, an dieser Entwicklung gestaltend mitzuwirken, ist faszinierend“, so Schwarz. In Anlehnung an seine bisherige Tätigkeit meint der Neo-Touristiker: „Das Ötztal bietet seinen Kunden mehrere Marken in verschiedenen Preissegmenten, ohne dass es Abschläge bei der Qualität gäbe. Insofern besteht eine Parallele zu einem Autohaus, das verschiedene Marken präsentiert. Der Erfolg besteht darin, die Kundenbedürfnisse zu erkennen und gezielt auf sie einzugehen.“
Auf Überholspur wechseln
Der Vorstand des Ötztaler Tourismusverbandes hat die engere Auswahl für den neuen Direktor auf drei Touristiker und drei Branchenfremde reduziert. „Die Entscheidung für einen Quereinsteiger ist ein zukunftsweisender Schritt. Wer überholen möchte, muss die Spur wechseln“, betonte Verbands-Obmann Bernhard Riml anlässlich der Präsentation von Schwarz. Der Beschluss für den neuen Direktor wurde von einem Vierergremium einstimmig gefasst. „Es wäre wesentlich einfacher gewesen, jemanden mit touristischem Stallgeruch für diese Position auszuwählen. Aber das Ötztal ist bekannt dafür neue Wege zu gehen und wir sind überzeugt, dass mit Oliver Schwarz der richtige Mann für die zukünftigen Aufgaben gewählt wurde“, ergänzt Riml.
Positionierung des Sommers
Schwarz tritt seinen Posten im Ötztal am 1. Mai an. Der neue Direktor von Ötztal Tourismus betont, dass er nach einer Einarbeitungsphase auf bestehende Stärken aufbauen und allfällige Schwächen beheben will. Vor allem für eine bessere Positionierung des Sommer-Angebotes wollen sich die Verantwortlichen von Ötztal Tourismus in Zukunft engagieren. Insbesondere den Themenbereichen Sport und Gesundheit sowie Outdoor und Bergsport gilt im Ötztal die Aufmerksamkeit. Für die Projektgruppe Sport und Gesundheit wurden unlängst zwei Mitarbeiter mit entsprechender fachlicher Ausbildung eingestellt. Oliver Schwarz selbst will vor seinem offiziellen Dienstantritt das Ötztal noch während der laufenden Wintersaison eingehend kennen lernen.
