“Gern bin ich nicht hergekommen”
Die Gemeinde Stams feierte dieser Tage ihre älteste Bürgerin, Anna Mungenast wurde 100er Jahre alt. Was das ganze mit dem Ötztal zu tun hat? Sehr viel, denn Mungenast kommt gebürtig aus dem Ötztal und wurde am 24.8.1908 in Tumpen (Gemeinde Umhausen) geboren. Nach der Pflichtschule kam sie mit 15 Jahren als Haushaltshilfe in den Bregenzer Wald, anschließend arbeitete sie bei Angelus Scheiber in Obergurgl. Schlussendlich 1935 kam sie nach Stams, wo sie sesshaft wurde und vier Söhne zur Welt brachte.
Für Schmunzeln bei der Gratulation durch die Stamser Gemeinde und Vereine sorgte die rüstige Jubilarin selbst. Als Bgm. Franz Gallop denn meinte, wie schön sie es in Stams hat und durch die gute Luft wohl so alt geworden ist, meinte sie: “Gern bin ich ja vom Ötztal nicht hierhergekommen.”

Der Stamser Abt German Erd gratulierte Anna Mungenast.

Der Geburtstag von Anna Mungenast wurde groß gefeiert.
Gib Gummi im Ötztal …
Obwohl der Besitz eines Autos für den Normalbürger schön langsam zum massiven Kostenfaktor wird, gibt es doch noch Gruppen, denen die Sparkasse auf vier Rädern den Spaß noch nicht verdorben hat. Die Rede ist von der Szene der Autotuner. Ebendiese ist auch im Ötztal stark vertreten mit der Motorscene. Gemeinsam mit den VW-Audifanatics, ebenfalls aus dem Oberland fand auch heuer wieder das Tunintreffen Streetline 2008 am Eingang zum Ötztal statt.
Nicht nur der Zustrom an Autos war massiv, auch die Besucherzahl. Selbst Tuningfans aus der Schweiz, Südtirol und Deutschland kamen auf die Ötztaler Höhe, um mit Gleichgesinnten ihrem Hobby zu frönen. Spektakulär war das Rahmenprogramm mit einer Motorradstuntshow. Wer wissen wollte, bis zu welcher Lautstärke er seine Anlage aufdrehen kann, bekam beim Dezibel-Test die Antwort.
Anbei einige Impresseionen von Streetline 2008:

Stefan Santer und Bernd Karlinger von den veranstaltenden
Clubs.


Gib Gummi: Der General Lee als Nebelmaschine.

Spektakuläre Motorstuntshow von “Marco”.



Die Tuningszene ist keine Männerdomäne.

Power vom Energygetränk für den Motor?
Amis sehen Ötztaler Supermarkt im Fernsehen
SÖLDEN. Meist ist die Ötztaler Tourismusmetropole Sölden wegen ihres Angebots für Urlauber und den dazugehörigen Events auf den Fernsehbildschirmen präsent. Dass dies nicht immer so sein muss, beweisen Filmaufnahmen eines amerikanischen Teams, welches Skigebiet, Gletscher und Gondelbahnen verschmähte und nur Augen für den MPreis in Sölden hatten.
Grundlage war ein Beitrag zum Thema “Architektur in Tirol”, der in den Vereinigten Staaten von Amerika als Teil einer großen Architekturkampagne über Österreich zu sehen sein wird. Das Tiroler Unternehmen MPreis setzt seit Jahren bei der Umsetzung ihrer Filialen auf Individualität und erhielt dafür schon einige Auszeichungen in der Architekturszene.

Der Söldener Supermarkt wird auf amerikanischen
Bildschirmen zu sehen sein.

Fotos: MPreis/Simon Rainer
Joachim Regensburger neuer Geschäftsführer der “jungen Schwarzen”
ÖTZTAL. Fest in Ötztaler Hand bleibt die Führung der Österreichischen Volkspartei im Bezirk Imst. Mit dem Landtagsabgeordneten und Umhausener Bürgermeister Jakob Wolf stellen die “Schwarzen” schon den Bezirksobmann und ebenso mit Ulrich Doblander den Bezirksgeschäftsführers.
Das Amt des Geschäftsführers der Jungen Volkspartei im Bezirk wird nach einem Amtswechsel auch weiterhin von einem Umhausener besetzt. Nach siebenjähriger Tätigkeit legt Michael Radl seine Geschäftsführertätigkeit zurück und gibt diese in die Hände von Joachim Regensburger. Letzterer engagiert sich seit 2004 für die JVP Imst.
Ebenfalls einen Neuzugang aus dem Ötztal gibt es im Wirtschaftsbund. Als neuer Geschäftsführer wurde der Oetzer Simon Klotz bestellt, welcher ebenfalls seit langen Jahren Mitglied der Jungen Volkspartei ist.

Joachim Regensburger (li.) übernimmt das Amt von
Michael Radl (re.). Beide Umhausener im Bild mit
JVP-Bezirksobmann Christoph Stillebacher (mi.)
Foto: JVP Imst
Mäuse als erste Gesundheitstouristen in Umhausen
UMHAUSEN. Als höchster Wasserfall von Tirol könnte der Stuibenfall in Zukunft möglicherweise nicht nur für bewundernde Blicke der Besucher sorgen, sondern auch eine neue Form des Gesundheitstourismus im Ötztal hervorbringen.
Grundlage dafür ist eine Studie der Paracelsus Universität Salzburg an den Krimmler Wasserfällen, die belegt, dass sich die stürzenden Wassermassen positiv auf die Lebensqualität von Asthmatikern auswirkt. Berichte aus Salzburg gibt es beim Salzburger ORF und bei den Salzburger Nachrichten. Weitere mögliche Nutznießer des Stuibenfallwassers könnten Sportler sein, denn es wird außerdem getestet ob es positive Effekte auf die Lungenfunktionswerte von Sportlern gibt. Sollte dies zutreffen, könnte das Ötztal zur Höhentrainingsstätte für Sportler werden. Durchgeführt wird die Studie mit Mäusen, die über drei Wochen jeden Tag eine Stunde am Wasserfall betreut werden.
Der Ötztal Tourismus und die Gemeinde Umhausen haben sich über die Wasser Tirol - Wasserdienstleistungs GmbH (Tochterunternehmen des Landesenergieversorgers TIWAG & Innsbrucker Kommunalbetriebe) die Rechte gesichert, die vorliegenden Resultate bei den Krimmler Wasserfällen auf den Stuibenfall anzuwenden. „Das Ötztal nützt die Chance, dem viel verwendeten Begriff „Gesundheitstourismus“ mit qualitativen Inhalten zu füllen“ meint Gerhard Gstettner, Projektleiter des Ötztal Tourismus. Die Untersuchungen am Wasserfall laufen seit dem 3. August für rund vier Wochen. Die Ergebnisanalyse soll bis Februar 2009 abgeschlossen sein.

Der Stuibenfall als Linderung für Asthmatiker?

Die Ergebnisse der Studie sollen bis Februar 2009 vorliegen.
Fotos: Ötztal Tourismus
Fest am Berg lockte die Massen
Ein vielfältiges Programm erwartete die Besucher beim diesjährigen Fest am Berg in Sölden. Neben Ötztaler Bauernmarkt und Mineralienschau kamen auch die Wanderfans mittels einer Genusswanderung von Hochsölden bis zur Mittelstation Gaislachkoglbahn auf ihre Kosten.
Musikalisch unterhalten wurden die Bergfans von der Musikkapelle Sölden, der Gruppe “Jung und Frisch” sowie bei einem Konzert der “Pfunds Kerle”.
Herrliche Ausblicke am Gaislachkogl auf 3.048 Meter


Ein Fest für Jung und alt mit buntem Rahmenprogramm.


Fotos: Contrast Media Service
Rauf mit der Bahn, runter mit dem Bike
Seit kurzem gibt es mit dem Singletrail Gaislachkogl ein neues Angebot für Mountainbiker. Die Strecke führt von der Bergstation der Gaislachkoglbahn auf 3.048 Meter über rund 4,5 Kilometer zur Mittelstation Gaislachkogl. Zielgruppe sind nicht die reinen Mountainbikefreaks, allerdings sollte man schon sein Gefährt sicher beherrschen können. Schutzbekleidung und Protektoren sind dabei natürlich Ehrensache.
Eröffnet wurde der Trail von Ötztal Tourismus Direktor Oliver Schwarz, Ricky Buckenlei (Ötztal Tourismus), Holger Meyer und Lokalmatador Isi Grüner. Hier gibt es eine detaillierte Streckebeschreibung. Feine Sache am Rande ist, dass der Aufstieg nicht per Muskelkraft gepackt werden muss. Die Bergbahnen Sölden bieten für Biker spezielle Fahrkarten an. Preise und Infos gibt es hier.
Mit dem Singletrail am Gaislachkogl wurde der Start gemacht, weitere gleichartige Angebote im Tal sind angedacht. Bergbahnen dafür gibt es ja noch mehr als genug (Oetz, Sölden, Gurgl, …)

An der Bergstation gibt es eine Infokarte zum Singletrail.
Im Bild v.l.n.r. Holger Meyer, Ötztal Tourismus Direktor Oliver Schwarz und
Isi Grüner.

Weit weg von jeder Baumgrenze auf 3.048 Meter.

Freie Fahrt nach der offiziellen Zeremonie.

Das Bild trügt. Der Anfangshang ist noch steiler.
Gaislachkoglskifahrer kennen diesen bestens.

Was im Winter die Skifahrer, sind im Sommer nun die
Mountainbiker.
