Ein Hauch von Kitzbühel beim Weltcup in Sölden
Seiner alte touristischen Heimat Sölden verbunden geblieben ist Peter Marko, Geschäftsführer des Tourismusverbands Kitzbühel. Der langjährige Tourismusdirektor von Sölden und des Ötztaler Gesamttalverbandes (nach der Fusionierung) ist Inhaber eines Modegeschäfts (Replay Shop) im Zentrum von Sölden.

Die Radprofis Thomas Rohregger und Gerald Ciolek bei
der Weltcup-Party von Peter Marko (mi.).
Anlässlich des Weltcupauftakts 2009 in Sölden lud der nunmehrige Kitzbühel Touristiker zur Weltcupparty ein. Viele Sportler, Touristiker, heimische Unternehmer kamen der Einladung nach, bei italienischer Musik, Antipasti und “Marko”-Weinen vom Winzer Lukas Markowitsch aus Niederösterreich zu feiern.

“Pedalgespräche”: Fachsimplen zum Thema Radfahren
mit Profi Thomas Rohregger (li.) von Peter Marko, Tirol-Werber
Joe Margreiter und Oliver Schwarz, Direktor des Ötztal Tourismus.

Peter Marko, Ernst Lorenzi, Thomas Rohregger und Ludwig
Götzendorfer beim Kosten der “Marko”-Weine.
Einen Gegenbesuch aus dem Ötztal darf der Kitzbüheler TVB-Geschäftsführer schon bald, anlässlich des legendären Hahnenkammrennens 2010 vom 22. bis 24.1.2010 erwarten.
Ötztaler Touristiker gaben Branchenkollegen einen Blick hinter die Kulissen
So grundlegend theoretisches Wissen ist, Einblicke in den praktischen Unternehmensalltag dürfen nicht fehlen. Dies gilt insbesondere im Tourismusbereich. Mit diesem Vorsatz agiert auch die Unternehmerakademie der Österreichischen Hoteliers Vereinigung (ÖHV). 23 Teilnehmer aus der Tourismusbranche erhielten anlässlich eines Seminarblocks im 5-Sterne-Hotel Central in Sölden Einblicke in das Handeln ihrer Ötztaler Kollegen und damit eine praxisorientierte Weiterbildung.
Beim Aufenthalt im Ötztal stand unter anderem der Besuch des Naturhotels Waldklause in Längenfeld an, welches von der Zeitschrift GEO Saison bereits zweimal den Titel bestes Ökohotel Europas erhalten hat. Beim Kamingespräch berichtete der Direktor des Ötztal Tourismus Oliver Schwarz über die Tätigkeit und Strategie des Verbandes, der im österreichweiten Regionenvergleich mit dem Zillertal punktegleich auf Platz zwei hinter Wien liegt. “Der Erfolg besteht darin, die Kundenbedürfnisse zu erkennen und gezielt auf sie einzugehen”, berichtete Schwarz den Akademieteilnehmern mit Leiterin Margot Maaß.
Oliver Schwarz, Direktor des Ötztal Tourismus, beim
Kamingespräch der ÖHV-Unternehmerakademie in Sölden.
Foto: ÖHV
Musikalischer Herbst im Ötztal
Am Freitag, den 30. Oktober 2009 lädt der Längenfelder Chor “Da Capo” zum Konzert in die Hotellobby des Aqua Dome. Während der Chor sein gesangliches Können präsentieren wird, stellen an diesem Abend die Mitglieder von “LÄ Brass” ihre Fertigkeit an den Blechblasinstrumenten unter Beweis. Beginn ist um 20 Uhr. Eintritt: Freiwillige Spenden

Der Ötztaler Chor Da Capo singt im Aqua Dome in
Längenfeld. Foto: Klocker
Besondere Misswahl in Umhausen
Zu einer Misswahl der tierischen Art kam es in Umhausen, wo eine Ausstellung von Walliser Schwarzhalsziegen statt fand. Merkmale der besonderen Tiere sind das lange, zottelige Fell, vorne schwarz und hinten weiß sowie die Hörner. Wie der Name schon vermuten lässt, stammt die Rasse aus dem Schweizer Kanton Wallis. Doch auch im übrigen Alpenraum gibt es einige Liebhaber der eleganten Tiere, welche zu den ältesten Hausziegenrassen zählen.

In Umhausen trafen sich Züchter aus Tirol und den
anliegenden Ländern zur Schwarzhalsziegenausstellung.

Die schönsten Ziegen beim Bewerb in Umhausen.
Schönheitswettbewerb mit 80 Ziegen in Umhausen
Zur Ausstellung ins Ötztal kamen Züchter aus Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Bayern mit rund 80 der schönsten Tiere aus diesem Raum. Gesamtsieger in der etwas anderen Schönheitskonkurrenz wurde Karl Pajk aus Mieders im Stubaital mit seiner Walliser Ziege.

Gesamtsieger Karl Pajk mit Obfrau Helen Scheiber.

Die Züchter sind stolz auf ihre Tiere, hier Josef Gröbl.
Fotos: Hanspeter Leiter
Wolfgang Ambros beschloss Weltcupwochenende 2009 im Ötztal
Zum Abschluss des Weltcupwochenendes am Rettenbachgletscher in Sölden und passend zum österreichischen Nationalfeiertag stand Austro-Pop-Legende Wolfgang Ambros auf der Bühne am Rettenbachgletscher.
Wolfang Ambros auf der Ö3-Bühne am Rettenbachgletscher
in Sölden.
Die Austropop-Legende gab sämtliche Klassiker zum Besten.
Neuer Höhenrekord für Ambros
Netter Nebeneffekt für Ambros und seine Band “Die No. 1 vom Wienerwald” am Rettenbachgletscher war laut Aussage des Künstlers, dass der persönliche Höhenrekord bei Konzerten um 70 Meter gesteigert werden konnte.
Die Fans hatten ihren Spass bei den Ambros-Hits.
Unter den Ambrosfans: Die ehemaligen Skiprofis
Günther Mader und Fritz Strobl.
Auch nach der aktiven Skikarriere…
… Ambros “Skifoan” lässt Mader und Strobl nicht kalt.
Andre Arnold mit Lisi Kirchler-Riml.
Konzert mit bekannten Songs
Für die Fans von Pop-Legende Ambros war das Konzert ein Auftritt mit hohem Wiedererkennungswert, gaben der Sänger und seine Band doch vornehmlich ein Hit-Programm zum Besten. Von “Es lebe der Zentralfriedhof” über “Da Hofa” bis hin zum Langzeitklassiker “Schifoan”.
Die Zuschauer tanzten am Gletscherparkplatz.
Beste Bedingungen zum Skifahren am Gletscher.
Blick auf die Piste am Tiefenbachgletscher.
Panoramasteg am Tiefenbachgletscher.
13.000 Fans sahen Schweizer Skitriumph im Ötztal
Nach dem Vorjahressieg von Daniel Albrecht waren die Schweizer auch beim heurigen Weltcupauftakt in Sölden das Maß aller Dinge. Mit einer Rekordleistung verwies der Eidgenosse und Vorjahreszweite Didi Cuche den Amerikaner Ted Ligety auf Rang zwei. Auf Rang drei folgte mit Carlo Janka schon der nächste Schweizer.
Geschafft: “Cuchinator” Didier Cuche siegte 2009 in
Sölden.
Die Ambitionen des Pitztalers Benni Raich in Sölden endlich einmal aufs Podest zu fahren, blieben auch 2009 unerfüllt. Rang 5: Mehr war für den ÖSV-Fahrer aus dem Nachbartal nicht drinnen. Mit viel Ambitionen ins Rennen ging auch Lokalmatador Florian Scheiber, doch die Lust auf den zweiten Durchgang vor 13.000 Fans blieb ihm verwehrt. Das junge Ötztaler Skitalent hat aber in der kommenden Weltcupsaison genügend Gelegenheit, sein Können zu zeigen.
So sehen Sieger aus Didier Cuche freute sich enorm
über seinen Erfolg.
Sympathischer Zweitplatzierter: Der Amerikaner Ted
Ligety.
Das Siegerpodest am Sonntag: Didier Cuche (mi.) siegte
vor Ted Ligety (li.) und Carlo Janka (re.)
Nicht nur die Skistars auch Tirols Landeshauptmann
Günther Platter war als Autogrammgeber gefragt.
Tolle Kulisse beim Skiweltcup 2009: 13.000 Fans kamen
laut offiziellen Angaben zum Herrenrennen.
Finnischer Sieg beim Weltcupauftakt am Rettenbachgletscher
Wie bestellt präsentierte sich der Rettenbachgletscher anlässlich des Riesentorlaufs der Damen zum Start des Weltcupwinters 2009/2010. Während im Tal dichter Nebel nichts gutes versprach, war ab der Mautstation zum Gletscher Sonnenschein pur angesagt. Pluspunkt für die Ötztaler Touristiker war der Schneefall vom vorhergehenden Tag, sodass das Rennen erst 30 Minuten später starten konnte.
Touristische Übung erfüllt
Mit herrlichen Bildern einer weißen Schneelandschaft und einem spannenden Skirennen machte man den Fans vor den Fernsehern Lust auf Wintersport. Weiterer glücklicher Nebeneffekt aus touristischer Sicht war, dass diesmal keine Österreicherinnenarmada das Siegertrepperl füllte.

Hatten gut lachen bei besten Bedingungen am Gletscher:
Jakob Falkner (Bergbahnen Sölden), Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner, Petra Stolba (Geschäftsführerin
Österreich Werbung), Franz Patscheider (Skiverband) und
der Söldener Bürgermeister Ernst Schöpf.
Poutianinen siegt vor Österreicherin Zettel
Siegerin wurde die Finnin Tanja Poutianinen vor der Österreicherin Kathrin Zettel auf Rang Zwei und der Italienerin Denise Karbon. Unglücklich verlief der Tag für die Tirolerin Niki Hosp, die nach einem Sturz mit dem Hubschrauber abtransportiert werden musste und für welche die Olympiasaison somit schon abgehakt ist.

Kathrin Zettel (li.), Siegerin Tanja Poutianinen und
Denise Karbon teilten sich das Podest.