Kinder aus Weißrussland auf Erholungsurlaub im Ötztal

Die Reaktorkatastrophe im ukrainischen Tschernobyl von 1986 hat auch heute noch Auswirkungen auf die Menschen, die in dieser Region leben. Im Rahmen der Ferienaktion für Tschernobylkinder organisieren Agnes und Walter Santer aus Huben für Kinder aus dem Gebiet bereits seit 1995 mehrwöchige Erholungsurlaube im Ötztal.

Auch 2010 sind 14 Kinder zwischen acht und dreizehn Jahren der Einladung ins Ötztal gefolgt, um bei heimischen Gastfamilien Erholung zu finden. Die Familien bieten nicht nur ihre Gastfreundschaft, sondern helfen durch ihr Engagement auch die Lebensqualität der Kinder zu verbessern.

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Die jungen Gäste aus Weißrussland genießen den Aufenthalt in Längenfeld.

Die gesunde und frische Luft im Ötztal kombiniert mit strahlungsunbelasteter und vitaminreicher Kost ist ein wichtiger Kontrast und hilft die dauerhafte Strahlenbelastung zu reduzieren. Neben dem körperlichen Heilungsprozess hilft der Abstand zum Alltag den jungen Weißrussen auch psychisch. Die Strahlenbelastung der Kinder nimmt durch diese Maßnahmen innerhalb der vier Wochen bis zu 80 Prozent ab.

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Feuchtfröhlichen Spaß erlebten die Kinder beim Besuch des Aqua Dome - Tirol Therme Längenfeld. Fotos: Aqua Dome

Oetzer Unternehmer zeigen ihre Kreativität

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Unter der Ägide des Wirtschaftsbund Oetz präsentieren sich die Unternehmer im Vorderen Ötztal im Rahmen des Wirtschaftssommers. 2010 findet die beliebte Veranstaltungsreihe bereits zum 7. Mal statt. Der Auftakt erfolgte traditionell mit dem bunten Wirtschaftscorso mitten durch das Zentrum der Ötztaler Gemeinde. In diesem Jahr stand der Event unter dem Motto “Feuer, Erde, Wasser, Luft”.

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Die teilnehmenden Firmen stellten eindrucksvoll ihre Kreativität unter Beweis, eine Vielzahl von geschmückten Fahrzeugen traf den Geschmack des Publikums. Ergänzt wurde der Tross durch Feuerschlucker, Stelzengeherin u.a. Bereits am 2. Juli lädt der Oetzer Wirtschaftsbund zum nächsten Treffen, dann steht nämlich das WISO Open Air auf dem Programm mit Schlagerstar Nik P., Jazz Gitti und weiteren Künstlern. Nähere Infos hier.

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Lebensbrunnen in der Ötztaler Thermengemeinde Längenfeld

Zum Längenfelder Brunnenfest lud die Wasergenossenschaft Längenfeld. Grund für die Feier war die Segnung des neuen “Lebensbrunnen” im Ortsteil Unterlängenfeld. Der in die Jahre gekommene “Fronz’n Brunnen” wurde durch ein neues Projekt des Ötztaler Künstlers Gerbert Ennemoser, der zuletzt auch für die Gestaltung des Kreisverkehrs am Eingang zum Ötztal verantwortlich war.

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Pfarrer Stefan Hauser, Gerbert Ennemoser und Wolfgang Ennemoser, Obmann der Wassergenossenschaft.

Mit seinem Projekt versucht Ennemoser dem “Dorfbrunnen” wieder den Stellenwert vergangener Jahre zu verleihen. In der Vergangenheit waren diese beliebte Treffpunkte zur Kommunikation. Mit Sitzgelegenheiten wird eine neue Basis dafür geschaffen.

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Bgm. Ralf Schonger, Wolfgang Ennemoser, Pfarrer Stefan Hauser und Gerbert Ennemoser.

Im Zuge der Brunnensegnung, die vom Längenfelder Pfarrer Stefan Hauser zelebriert wurde, kam auch der Hymnus “Wasser” zur Uraufführung. Dieser wurde vom langjährigen Kapellmeister und aktiven Musikanten der Musikkapelle Längenfeld Andreas Grüner komponiert. Gemeinsam mit den “Längenfelder Bläsern” wurde das Werk erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

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Andreas Grüner schuf das Werk “Wasser” für den Lebensbrunnen in Unterlängenfeld.

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Trotz Regenwetters fand fast jeder ein trockenes Plätzchen.

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Der Nachbar testet den neuen Brunnen auf Gebrauchstauglichkeit.

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Ötztaler Grenzübergang wieder offen

Die Timmelsjoch Hochalpenstraße zählt zu den beliebtesten Ausflugsstraßen und verbindet das Ötztal auf dem Straßenweg mit Südtirol. Die Panoramaroute zieht sich in zwölf Kehren von Obergurgl auf das 2.509 m hoch gelegene Timmelsjoch und ist damit die höchste Passstraße Tirols.

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Die letzten Schneeflecken halten sich recht lange. Foto: Timmelsjoch/Iser

Jährlich werden auf dem hochalpinen Grenzübergang rund 80.000 Autos und fast ebenso viele Motorräder gezählt. Eine Frage, die sich Jahr für Jahr stellt ist die Freigabe für den Straßenverkehr. Müssen doch in manchen Jahren aufgrund eines schneereichen Winters hunderttausende Kubikmeter der weißen Winterpracht erst weggeschafft werden.

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Auf 2.509 Meter liegt das Timmelsjoch. Foto: Timmelsjoch Hochalpenstraßen AG

Seit 2. Juni 2010 ist die Timmelsjoch Hochalpenstraße wieder bis etwa Mitte Oktober geöffnet, täglich von 7 Uhr bis 20 Uhr. Nähere Infos unter: www.timmelsjoch.com

Manuel Ribis, Blogger aus Obergurgl, hat ein schönes Video zur diesjährigen Eröffnung gemacht.