Teamtrikot der Fußballweltmeister aus Spanien erfreut junge Ötztalerin

Eine Benefizaktion der besonderen Art startete der Wahlötztaler Sergio Martínez-Nicolás. Er nutzte seine Kontakte zur spanischen Nationalmannschaft und alle 23 Spieler des neuen Weltmeisters signierten ein Dress zugunsten einer Aktion für das Kinderhilfswerk UNICEF. Dies erfolgte bei den Vorbereitungsspielen der Spanier im Tivoli-Stadion in Innsbruck.

torres-y-marchena.jpg

Initiator Sergio Martínez-Nicolás beim Signieren mit Fernando Torres und Carlos Marchena.

cesc-fabregas.jpg

Cesc Fàbregas signiert das Teamtrikot für die Ötztaler Unicef-Aktion.

Im Anschluß gab es den Kick-Off nicht nur in Südafrika, sondern auch die Aktion “Das Ötztal - Was wir alles bewirken können!” kam ins Rollen. Die Einnahmen aus der Ötztaler Aktion kommen der UNICEF zugute, die mit den Mitteln in den ärmsten Regionen dieser Erde sogenannte Hebammen-Sets anschaffen und verteilen kann. Diese sorgen für sichere und hygienische Bedingungen bei der Geburt.

Gewinnerin aus dem Ötztal
Unter allen Teilnehmern, die mit einer Spende das Projekt unterstützten, wurde nun das begehrte Dress der “Furia Roja” verlost. Das Glück ein Trikot von Villa, Casillas, Torres und Co. zu erhalten, fiel auf die 14-jährige Anna aus der Ötztaler Gemeinde Umhausen. Mit der jungen Ötztalerin wurde eine passende Gewinnerin gekürt, denn sie zählt zu den treuesten Fans der spanischen “Selección” und hat ihr Zimmer nach dem Europameister-Titel der Spanier mit Postern und Fan-Devotionalien ausstaffiert.

anna-sergio-dress.jpg

Die glückliche Gewinnerin aus Umhausen mit dem Wahlötztaler Sergio Martínez-Nicolás, der die Aktion ins Leben rief.

zimmer-mit-dress.jpg

Die Verlosung traf mit Anna einen bekennenden Fan des spanischen Teams.

anna-eltern-dress.jpg

Annas’ Eltern freuten sich mit ihrer Tochter über den einzigartigen Gewinn. Fotos: www.martinez-nicolas.at

Auch wenn das begehrte Trikot verlost wurde, bittet Initiator Sergio Martínez-Nicolás um weitere Spenden, denn das Projekt läuft bis Ende 2010. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Video & Update zum 3. Ötztaler Radtag in Sölden

Nach der Tour Transalp war Manuel Ribis auch beim 3. Ötztaler Radtag auf den Rettenbacher mit seiner Kamera dabei. Hier seine filmischen Eindrücke:

Für alle interessierten Teilnehmer des 3. Ötztaler Radtages: Die Ergebnisse gibt es hier.

Sängertreffen auf der Gampe Alm in Sölden

Im heurigen Jahr feiert der Tiroler Sängerbund sein 150jähriges Bestehen. Durch zahlreiche Aktivitäten wird das Jubiläum in ganz Tirol entsprechend gefeiert und begangen. Kürzlich trafen sich die Sänger des Männergesangsvereins (MGV) Gurgl, des MGV Fischbachchor, vom Imster Liederkranz, dem Männerchor Silz und dem MGV Rietz im Ötztal, auf der Gampe Alm in Sölden.

img_1090.JPG

Auf der Gampe Alm in Sölden trafen sich die Sänger zur Bergmesse.

img_1089.JPG

Josef Singer, Pfarrer in Sölden, zelebrierte die Bergmesse im Ötztal.

img_1093.JPG

Zahlreiche Gäste kamen zu dem klanglichen Ereignis auf der Gampe Alm.

Im Rahmen einer Bergmesse, die vom Söldener Pfarrer Josef Singer gehalten wurde, ließen die Chöre die Stimmen erklingen. Unterstützung erhielten sie von der Bläsergruppe der Musikkapelle Sölden mit Kapellmeister Romed Ennemoser. Zahlreiche Besucher genossen den musikalischen Tag am Berg, darunter auch die Almwirte Jakob Prantl von der Gampe Thaya und Roland Grüner von der Gampe Alm.

img_1103.JPG

Auch auf der Gampe Thaya wurde kräftig gesungen.

img_1113.JPG

img_1111.JPG

Josef Ribis (li.), Hotelier aus Gurgl und Wirt auf der Lenzenalm, ist begeisterter Sänger und Musikant.

img_1116.JPG

Peter Klotz, Leiter des Fischbachchors, genoss den klangvollen Tag in Sölden.

Das gesamte Ötztal im Radfieber

Für Radsportfans hat das Ötztal im Sommer einiges zu bieten. Ende Juni machte bereits die Tour Transalp für Straßenradfahrer einen Zwischenstopp in Sölden. Beim Rennrad-Etappenrennen vom deutschen Mittenwald bis ins italienische Arco beteiligten sich heuer rund 1.200 Teilnehmer aus 28 Nationen. Insgesamt waren in sieben Tagesetappen 795,13 Kilometer und 20.169 Höhenmeter zu überwinden. Beim Auftakt von Mittenwald nach Sölden standen die Sportler vor der Herausforderung 120,89 Kilometer und 2.669 Höhenmeter zurückzulegen.

Obergurgl-Blogger Manuel Ribis begleitete die Transalp-Teilnehmer am zweiten Tag vom Start in Sölden bis hoch hinauf zum Timmelsjoch.

3. Ötztaler Radtag auf den Rettenbachgletscher
Ohne motorisierte Verkehrsteilnehmer stand allen Radfahrern beim 3. Ötztaler Radtag die Straße auf den Rettenbachgletscher zur Verfügung. 13 Kilometer Länge und 1.300 Höhenmeter galt es bei durschnittlich 11 % Steigung für die rund 400 Sportler zu überwinden, um den Gletscher auf 2.670 Meter zu erreichen.

otztaler_radtag_1_400.jpg

Bahn frei für die Radfahrer auf der Straße zum Rettenbachgletscher. Die Autos blieben ausgesperrt.
Foto: babile.com

Die schnellste Zeit an diesem Tag stellte Urban Gstrein vom URC Ötztal mit einer Zeit von einer Stunde und 8 Minuten auf. Ins Starterfeld mischten sich auch Oliver Schwarz, Direktor Ötztal Tourismus und Charly Riml vom Organisations-Team des Ötztaler Radmarathons, der am 29. August 2010 seine 30. Auflage feiern wird. Im Starterpulk vertreten waren ebenfalls die Ötztaler ÖSV-Asse und Weltcupstarter Christoph und Michaela Nösig sowie Florian Scheiber.

otztaler_radtag_3_400.jpg

Auf 2.670 Meter kämpften sich die rund 400 Teilnehmer des 3. Ötztaler Radtages.
Foto: babile.com

Österreichische Meisterschaften im Mountainbiken
Vom 17. bis 18. Juli 2010 finden am Eingang zum Ötztal die österreichischen Mountainbike-Meisterschaften in der Disziplin “Cross Country” statt. Spannende Rennen sind garantiert, trifft sich doch auf der Strecke an der Ötztaler Höhe die heimische Elite. Mit Weltcupsiegerin Elisabeth Osl, Alban Lakata, Christoph Soukop, Hannes Metzler, Karl Markt, Simon Scheiber, Daniel Federspiel, Gregor Raggl uvm sind klingende Namen am Start.

Neben den Profis spricht das “HaiPower Bike Team” mit dem “Forest Cross” in der Klasse “Hobby - 3er Staffel” die Amateursportler an. Mehr Infos gibt’s hier.

Freie Fahrt für Radfahrer auf der Ötztaler Gletscherstraße

Bereits zum dritte Mal übernehmen die Radfahrer für einige Stunden die Herrschaft auf der Gletscherstraße zum Rettenbachgletscher in Sölden. Beim 3. Ötztaler Radtag kann jeder ohne Zeitdruck die Herausforderung der kurvenreichen Gletscher-Strecke in Angriff nehmen. Wer seine persönliche Zeit schwarz auf weiß bestätigt haben will, für den steht in Sölden eine Zeitnehmungsmaschine bereit.

otztaler_radtag_3_lorenzi.jpg

Durchschnittlich 10 Prozent Steigung müssen auf der 13 Kilometer langen Strecke bewältigt werden. Foto: Lorenzi

Zwischen 9 Uhr und 14 Uhr bleibt die Fahrt auf der 13 Kilometer langen Strecke mit 1.300 Höhenmeter und durschnittlich 11 Prozent Steigung den Pedalrittern vorbehalten, der motorisierte Verkehr wird ausgesperrt.

Auf der Königsetappe der Deutschland Tour
Die Fahrt von Sölden auf ca. 1.400 m zum Rettenbachgletscher auf 2.670 m ist etwas ganz Besonderes, denn bereits zweimal erhob die Deutschland Tour das Ötztaler Gletschergebiet zur Königsetappe bei der Tourplanung.

otztaler_radtag2_-_lorenzi.jpg

Der Rettenbachgletscher im Hintergrund erwartet die Teilnehmer des 3. Ötztaler Radtages. Foto: Lorenzi

Der Start für den Ötztaler Radtag erfolgt bei der Parkgarage der Gaislachkoglbahn, das Ziel ist der Parkplatz des Rettenbachferners. Dort stehen nach der Absolvierung der 1.300 Höhenmeter Massagemöglichkeiten im Zielbereich bereit. Bei der Mautstation können sich alle Teilnehmer an der Labestation verköstigen. Im Ziel kann man im Rahmen eines geselligen Radlerfestes den Tag hervorragend ausklingen lassen. Radsportfans und Begleitpersonen kommen mittels Shuttlebusservice von Sölden auf den Rettenbachgletscher. Für die schnellsten Teilnehmer werden kleine Preise ausgelobt.

Weitere Infos hier